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Generalagentur der SIGNAL IDUNA
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ALTERSVORSORGE

Was soll Ihnen später jeden Monat zum Leben bleiben?

Altersvorsorge beginnt nicht mit einem Produkt. Sie beginnt mit der Frage, welches Einkommen im Ruhestand bereits vorhanden sein wird und was davon tatsächlich für Ihr Leben reicht.

Solange Sie arbeiten, kommt Einkommen jeden Monat neu. Im Ruhestand muss es aus anderen Quellen kommen:

  • gesetzliche oder berufsständische Versorgung
  • betriebliche Altersversorgung
  • private Vorsorge
  • eigenes Vermögen

Was später monatlich verfügbar ist

Nicht nur: „Wie viel habe ich irgendwann angespart?“

Sondern: „Welches Einkommen steht mir später dauerhaft zur Verfügung?“

DIE ZAHL AUF DEM PAPIER

2.500 Euro Rente sind nicht automatisch 2.500 Euro zum Ausgeben.

Die Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung weist Bruttowerte aus. Davon können später unter anderem noch Krankenversicherungsbeiträge, Pflegeversicherungsbeiträge und Steuern abgehen.

Außerdem ist eine hochgerechnete zukünftige Zahl nicht automatisch mit derselben Kaufkraft wie heute verbunden.

Für Ihre Planung zählt nicht nur die spätere Rentenzahl.

Es zählt, was Sie sich davon dann tatsächlich leisten können.

KAUFKRAFT

Eine Zahl kann steigen und trotzdem weniger wert sein.

Wenn Preise über viele Jahre steigen, verändert sich die Kaufkraft von Geld. Deshalb berücksichtigt die Deutsche Rentenversicherung den Kaufkraftverlust ausdrücklich als wichtigen Punkt bei der Altersvorsorgeplanung.

Auch die Digitale Rentenübersicht bietet inzwischen einen Inflationsrechner. Eine feste Inflationsannahme ist keine sichere Prognose. Sinnvoll ist, mehrere Szenarien zu betrachten und die Planung regelmäßig zu aktualisieren.

Drei Fragen zur Kaufkraft

  • Was kostet Ihr gewünschter Lebensstandard heute?
  • Welche Ausgaben verändern sich im Ruhestand?
  • Welcher Betrag müsste später dieselbe Kaufkraft haben?

BESTANDSAUFNAHME

Bevor Sie neu vorsorgen, sollten Sie wissen, was schon vorhanden ist.

01

Gesetzliche Rente / berufsständische Versorgung

02

Betriebliche Altersversorgung

03

Private Altersvorsorge

04

Vermögen / sonstige Einkünfte

Eine Vorsorgelösung sollte nicht isoliert betrachtet werden. Erst wenn diese vier Bereiche zusammengenommen werden, lässt sich vernünftig einschätzen, was später tatsächlich fehlt.

RENTENINFORMATION RICHTIG LESEN

Ihre Renteninformation ist der Startpunkt. Nicht das Ergebnis.

Sie zeigt bisher erworbene Ansprüche, eine hochgerechnete Altersrente und die maßgebliche Regelaltersgrenze. Die Beträge sind Bruttowerte und keine Garantie für Ihr später verfügbares Nettoeinkommen.

Die Digitale Rentenübersicht kann gesetzliche, betriebliche und private Altersvorsorgeansprüche besser zusammenführen. Sie ersetzt keine persönliche Bewertung, erleichtert aber die Bestandsaufnahme.

Darauf sollten Sie achten

  • bisher erworbene Ansprüche
  • hochgerechnete Altersrente
  • Bruttowerte
  • Regelaltersgrenze
  • Hinweise zur Kaufkraft

NICHT EINKOMMEN GEGEN RENTE VERGLEICHEN

Die bessere Frage lautet: Was kostet Ihr Leben später?

Einige Ausgaben können sinken. Andere bleiben. Andere können neu entstehen. Eine pauschale Pflichtformel passt deshalb selten.

Grundbedarf

Wohnen, Immobilienfinanzierung, Lebenshaltung, Mobilität und Versicherungen.

Lebensgestaltung

Reisen, Freizeit, Unterstützung der Familie und persönliche Wünsche.

Zusätzliche Belastungen

Kranken- und Pflegekosten, Steuern, Rücklagen und unerwartete Ausgaben.

Geplante Ausgaben im Ruhestand
−
Voraussichtlich verfügbares Einkommen
=
Persönliche Versorgungslücke

AUSGANGSLAGE

Nicht jeder hat dieselbe Ausgangslage.

Arbeitnehmer

Typisch sind gesetzliche Rente, möglicherweise eine bAV und private Vorsorge.

Selbstständige / Unternehmer

Manche sind gesetzlich pflichtversichert oder freiwillig versichert, andere haben weitere Versorgungssysteme. Bestehende Versorgung muss individuell geprüft werden.

Beamte

Die Beamtenversorgung folgt einer anderen Logik. Sie ersetzt nicht die persönliche Frage nach dem gewünschten Einkommen im Ruhestand.

Geschäftsführer / GGF

Private und betriebliche Versorgung können stärker miteinander verzahnt sein. Sonderthemen gehören separat geprüft.

ZEIT

Ein später Start lässt sich ausgleichen. Aber meistens nur mit mehr Geld.

Je länger Kapital Zeit hat, sich zu entwickeln, desto geringer kann der notwendige laufende Sparaufwand für dasselbe Ziel sein. Der Zinseszinseffekt kann dabei helfen, ist aber keine Renditegarantie.

Zeit ersetzt keinen Sparbeitrag.

Aber sie kann dafür sorgen, dass jeder eingezahlte Euro länger arbeiten kann.

RENDITE · SICHERHEIT · FLEXIBILITÄT

Drei Wünsche. Aber nicht alle lassen sich gleichzeitig maximieren.

Renditechancen

Wer langfristig Kapitalmarktchancen nutzen möchte, muss Wertschwankungen akzeptieren können.

Sicherheit / Garantien

Garantien können Sicherheit schaffen, begrenzen aber je nach Ausgestaltung den Spielraum für Kapitalmarktchancen.

Flexibilität

Beitrag ändern, pausieren, zuzahlen oder Kapital entnehmen kann wichtig sein. Nicht jede Vorsorge erlaubt dieselbe Freiheit.

Je länger der Zeitraum bis zum Ruhestand, desto anders können Schwankungen bewertet werden. Gleichzeitig bestimmen Ihr Sicherheitsbedürfnis, gewünschte Garantien und der notwendige Kapitalzugriff die passende Mischung.

PRIVATE VORSORGE

Nicht jede private Altersvorsorge funktioniert gleich.

01 / FLEXIBEL

Fonds- und kapitalmarktorientierte Vorsorge

Kapital wird langfristig über Fonds, ETFs oder fondsbasierte Lösungen aufgebaut. Renditechancen, Laufzeit, Schwankungen, Kosten und die Flexibilität des Produkts gehören zusammen betrachtet.

02 / GARANTIEANTEILE

Private Rentenversicherung

Sie kann Kapitalmarktchancen und Garantieelemente kombinieren. Relevant sind Garantieniveau, Kosten, Anlageauswahl, Flexibilität, Rentenfaktor, Verrentungslogik und Kapitaloptionen.

03 / BASIS-RENTE

Rürup

Sie ist steuerlich anders aufgebaut und stärker auf lebenslange Altersversorgung ausgerichtet. Sie kann unter anderem für Selbstständige, Unternehmer, Freiberufler und höher besteuerte Arbeitnehmer relevant sein, passt aber nicht automatisch zu jedem.

KONKRETE LÖSUNGEN

Welche private Altersvorsorge passt zu Ihren Prioritäten?

Wenn klar ist, wie wichtig Ihnen Renditechancen, Garantien, Flexibilität und steuerliche Förderung sind, lassen sich die konkreten Lösungswege sinnvoll vergleichen.

Auf der nächsten Seite finden Sie die aktuellen Möglichkeiten für private Altersvorsorge – von stärker kapitalmarktorientierter Vorsorge über Lösungen mit Garantieelementen bis zur Basis-Rente.

PRIVATE ALTERSVORSORGE-LÖSUNGEN ANSEHEN

FLEXIBLE VORSORGE VS. BASIS-RENTE

Zwei Vertragslogiken, zwei Arten von Freiheit.

Private flexible Vorsorge

  • mehr Flexibilität
  • je nach Produkt Kapitalentnahmen möglich
  • unterschiedliche Auszahlungsformen möglich
  • steuerliche Behandlung abhängig von Vertragsart und Auszahlung

Basis-Rente

  • stärker auf lebenslange Rentenzahlung ausgerichtet
  • steuerliche Förderung über Sonderausgaben im Rahmen der gesetzlichen Regeln
  • Kapital nicht frei wie bei einem normalen Depot verfügbar
  • Auszahlung gesetzlich stärker gebunden

Steuervorteil allein ist kein ausreichender Grund für eine Altersvorsorgeentscheidung. Die Vertragslogik sollte zu Ihrem Leben, Ihrer gewünschten Flexibilität und Ihrem Bedarf an langfristiger Bindung passen.

NICHT NUR ANS SPAREN DENKEN

Was passiert mit dem Geld, wenn Sie es tatsächlich brauchen?

Bei Altersvorsorge wird oft Jahrzehnte über die Ansparphase gesprochen und kaum über die Zeit danach. Vorher sollte geklärt werden, welche Auszahlung zum eigenen Bedarf passt.

Einkommen

Lebenslange Rente, regelmäßige Entnahme oder eine Kombination?

Kapital

Kapitalauszahlung und Zugriffsmöglichkeiten hängen vom Produkt und vom gesetzlichen Rahmen ab.

Familie

Hinterbliebenenregelungen und gewünschte Flexibilität sollten vorab geklärt werden.

Bei der Basis-Rente bestehen andere gesetzliche Grenzen als bei frei finanzierter privater Vorsorge. Welche Varianten möglich sind, hängt vom Produkt ab.

LANGLEBIGKEIT

Das schwierigste Datum Ihrer Altersvorsorge kennen Sie nicht.

Sie wissen ungefähr, wann Ihr Ruhestand beginnt. Sie wissen aber nicht, wie lange er dauert.

Wer ausschließlich mit einem Kapitaltopf plant, muss berücksichtigen, wie lange dieser reichen soll. Eine lebenslange Rente löst dieses sogenannte Langlebigkeitsrisiko anders.

Zwei Aufgaben

Kapitalaufbau und lebenslange Einkommensabsicherung sind nicht dasselbe. Beide gehören bewusst geplant.

FLEXIBILITÄT IM BERUFSLEBEN

Ein Vertrag muss auch zu Ihrem Leben vor dem Ruhestand passen.

Was sich verändern kann

Gehalt, Selbstständigkeit, Elternzeit, Immobilienkauf, Scheidung, berufliche Pause, Sparspielraum oder Einmalzahlungen.

Was Sie prüfen sollten

  • Beitrag anpassbar?
  • Pause oder Zuzahlung möglich?
  • Fondswechsel möglich?
  • Kapitalzugriff möglich?
  • Rentenbeginn anpassbar?

NICHT NUR AUF RENDITE SCHAUEN

Was kostet die Lösung auf dem Weg zum Ziel?

Kosten beeinflussen langfristig, wie viel Kapital tatsächlich für die Altersvorsorge arbeitet. Deshalb sollten Abschluss- und Vertriebskosten, laufende Vertragskosten, Fondskosten, mögliche Kosten für Garantien oder Sicherungsmechanismen sowie Kosten bei Änderungen geprüft werden.

Ein Produkttyp ist nicht grundsätzlich immer günstiger. Kosten sind wichtig, entscheiden aber allein nicht über die passende Vorsorgelösung.

STEUERN

Steuern können einen Unterschied machen. Aber sie sollten nicht die ganze Entscheidung bestimmen.

Je nach Vorsorgeform können Beiträge, Erträge und spätere Auszahlungen steuerlich unterschiedlich behandelt werden. Frei finanzierte private Altersvorsorge, Basis-Rente, betriebliche Altersversorgung und steuerlich geförderte Altersvorsorge folgen unterschiedlichen Regeln.

Die persönliche steuerliche Situation sollte bei größeren Entscheidungen berücksichtigt werden. Diese Seite ersetzt keine Steuerberatung und verspricht keine pauschale Nettorechnung.

BETRIEBLICHE ALTERSVERSORGUNG

Der Arbeitgeber kann ein Teil Ihrer Altersvorsorge sein.

Bei Arbeitnehmern kann die bAV ein wichtiger zusätzlicher Baustein sein. Zu prüfen sind Arbeitgeberbeitrag, entstehende Leistungen, Flexibilität, Folgen eines Arbeitgeberwechsels und die Wirkung der späteren Auszahlung.

BETRIEBLICHE ALTERSVERSORGUNG ANSEHEN

AB 2027

Die geförderte private Altersvorsorge verändert sich.

Für die steuerlich geförderte private Altersvorsorge gelten ab 2027 neue Regeln und neue Produktmöglichkeiten. Dazu gehört unter anderem das neue Altersvorsorgedepot. Für dieses Thema besteht auf joergsemdner.de ein eigener Informations- und Prüfweg.

ALTERSVORSORGEREFORM 2027 ANSEHEN

FÜNF FRAGEN VOR EINER ENTSCHEIDUNG

Erst danach sollte über konkrete Produkte gesprochen werden.

01Welche Altersversorgung ist bereits vorhanden?
02Welches monatliche Einkommen möchten Sie im Ruhestand ungefähr zur Verfügung haben?
03Wie groß ist die Lücke zwischen vorhandener Versorgung und Ihrem Ziel?
04Wie wichtig sind Ihnen Renditechancen, Garantien und Zugriff auf Ihr Kapital?
05Wie flexibel muss Ihre Vorsorge auf Veränderungen in Ihrem Leben reagieren können?

PRAXIS

Was Sie für eine vernünftige Altersvorsorge-Prüfung brauchen.

  • aktuelle Renteninformation
  • gegebenenfalls Digitale Rentenübersicht
  • bestehende private Verträge
  • bAV-Unterlagen
  • Versorgungswerk oder Beamtenversorgung, wenn relevant
  • gewünschtes Ruhestandseinkommen
  • realistischer monatlicher Sparrahmen

Dann lässt sich aus „Ich müsste mal etwas für die Rente machen“ eine konkrete Zahl und ein konkreter Plan machen.

HÄUFIGE FRAGEN

Häufige Fragen zur Altersvorsorge

Wie finde ich heraus, wie viel Rente mir später fehlt?

Vorhandene Versorgung und erwartete Ausgaben im Ruhestand gegenüberstellen. Die Renteninformation ist dafür ein wichtiger Ausgangspunkt, aber nicht die einzige Zahl.

Sind die Beträge in meiner Renteninformation netto?

Nein. Die Deutsche Rentenversicherung weist Bruttowerte aus. Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie gegebenenfalls Steuern sind noch zu berücksichtigen.

Warum spielt Inflation bei Altersvorsorge eine Rolle?

Weil eine zukünftige Geldsumme nicht automatisch dieselbe Kaufkraft hat wie heute.

Sollte ich möglichst viel Garantie wählen?

Nicht pauschal. Garantien können Sicherheit schaffen, beeinflussen aber je nach Produkt auch die Renditechancen. Prüfen Sie deshalb, wie viel Sicherheit Sie wirklich brauchen und wie viel Schwankung Sie langfristig akzeptieren können.

Was ist der Unterschied zwischen privater Rentenversicherung und Basis-Rente?

Private Vorsorge kann je nach Vertrag flexiblere Zugriffe und Auszahlungsformen bieten. Die Basis-Rente ist steuerlich gefördert, stärker gebunden und auf eine lebenslange Rente ausgerichtet.

Ist eine Basis-Rente nur für Selbstständige?

Nein. Sie kann auch für andere Personen sinnvoll sein. Prüfen Sie dabei insbesondere Einkommen, steuerliche Situation und die Frage, wie viel Flexibilität Sie vor dem Ruhestand brauchen.

Brauche ich trotz bAV noch private Altersvorsorge?

Stellen Sie Ihre vorhandene Versorgung dem gewünschten Einkommen im Ruhestand gegenüber. Wenn dabei eine Lücke bleibt, kann zusätzliche private Vorsorge sinnvoll sein.

Was ändert sich 2027 bei der privaten Altersvorsorge?

Es entsteht eine neue geförderte Produktwelt einschließlich Altersvorsorgedepot. Für die Details gibt es den separaten Reformbereich.

NÄCHSTER SCHRITT

Sie möchten wissen, was Ihnen später tatsächlich fehlt?

Dann schauen wir zuerst darauf, welche Versorgung bereits vorhanden ist und welches Einkommen Sie im Ruhestand erreichen möchten. Erst danach geht es darum, welche Lösung dazu passt.

Jörg Semdner · Generalagentur der SIGNAL IDUNA
Seit über 25 Jahren in der Versicherungsbranche. Seit 2009 für SIGNAL IDUNA tätig.
Mobil: +49 172 325 98 14 · WhatsApp: 030 92364413
E-Mail: info@joergsemdner.de · Web: joergsemdner.de

FACHSTAND: SEPTEMBER 2026
Verwendet wurden aktuelle Informationen der Deutschen Rentenversicherung, des Bundesministeriums der Finanzen sowie aktuelle öffentliche Produktinformationen der SIGNAL IDUNA. Maßgeblich sind die jeweils geltenden gesetzlichen Regelungen und Vertragsbedingungen.