JÖRG SEMDNER – Versicherung · Vorsorge · Unternehmen
Generalagentur der SIGNAL IDUNA
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ARBEITSKRAFTABSICHERUNG

Was passiert mit Ihrem Einkommen,
wenn Sie nicht mehr arbeiten können wie heute?

Berufsunfähigkeit und Grundfähigkeit sichern nicht dasselbe ab. Bei der BU geht es darum, ob Sie Ihren konkreten Beruf noch ausüben können. Bei der Grundfähigkeitsversicherung geht es um vertraglich definierte Fähigkeiten.

Solange jeden Monat Gehalt oder Einkommen kommt, wirkt Arbeitskraft selbstverständlich. Aber genau dieses Einkommen finanziert meist:

  • Wohnen
  • Lebenshaltung
  • Familie
  • Kredite
  • Sparen
  • Altersvorsorge

Wenn es langfristig wegfällt, verschwinden diese Ausgaben nicht automatisch.

DEN UNTERSCHIED VERSTEHEN

EINKOMMEN

Ihre Arbeitskraft kann über Ihr Berufsleben mehr wert sein als Haus, Auto und Depot zusammen.

Wer beispielsweise über Jahrzehnte monatlich mehrere Tausend Euro verdient, erwirtschaftet über sein Berufsleben einen sehr hohen Betrag. Der größte Teil davon liegt aber nicht heute auf einem Konto. Er entsteht erst durch zukünftige Arbeit.

Genau dieses zukünftige Einkommen ist das Risiko.

BERUF IM MITTELPUNKT

Berufsunfähigkeit fragt:
Können Sie Ihren Beruf noch ausüben?

Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung steht Ihre konkrete berufliche Tätigkeit im Mittelpunkt. Eine Diagnose allein sagt noch nicht, ob Sie berufsunfähig sind. Entscheidend sind die Auswirkungen auf das, was Sie im Arbeitsalltag tatsächlich tun.

Ein Rückenproblem kann bei einem körperlich arbeitenden Menschen andere Auswirkungen haben als bei jemandem, der überwiegend am Schreibtisch arbeitet. Eine psychische Erkrankung kann wiederum unabhängig von körperlicher Belastung erhebliche Auswirkungen auf die Berufsausübung haben.

FÄHIGKEITEN IM MITTELPUNKT

Grundfähigkeit fragt etwas anderes.

Eine Grundfähigkeitsversicherung prüft nicht unmittelbar, ob Sie Ihren konkreten Beruf noch ausüben können. Sie knüpft an vertraglich definierte Fähigkeiten an.

Je nach Tarif können beispielsweise körperliche oder geistige Fähigkeiten berücksichtigt werden. Die aktuellen SIGNAL-IDUNA-Tarife nennen unter anderem Sehen, Hören, Sprechen, Greifen, Sitzen, Gehen und Treppensteigen. Welche Fähigkeiten versichert sind und wann eine Leistung ausgelöst wird, ergibt sich aus den konkreten Bedingungen.

Sie können beruflich stark eingeschränkt sein, ohne dass automatisch eine versicherte Grundfähigkeit verloren gegangen ist.
Umgekehrt kann der Verlust einer versicherten Grundfähigkeit eine Leistung auslösen, obwohl die Frage nach Ihrem konkreten Beruf anders bewertet würde.

DER ENTSCHEIDENDE UNTERSCHIED

Zwei Leistungslogiken.
Zwei unterschiedliche Fragen.

BERUFSUNFÄHIGKEIT

Der konkrete Beruf entscheidet.

Prüft im Kern
„Kann ich meinen konkreten Beruf aufgrund meiner Gesundheit noch in dem vertraglich relevanten Umfang ausüben?“
Fokus
Beruf und tatsächliche Tätigkeiten
Leistung
Vereinbarte BU-Rente bei erfüllten Bedingungen
GRUNDFÄHIGKEIT

Definierte Fähigkeiten entscheiden.

Prüft im Kern
„Ist eine konkret versicherte Fähigkeit nach den vertraglichen Bedingungen verloren oder eingeschränkt?“
Fokus
Vertraglich definierte Fähigkeiten
Leistung
Vereinbarte Leistung bei erfülltem Leistungsauslöser

Das ist kein Vergleich zwischen „gut“ und „schlecht“. Es sind unterschiedliche Leistungsauslöser.

ERST DEN BEDARF KLÄREN

Die bessere Frage lautet nicht sofort:
„Was nehme ich?“

Zuerst sollte geklärt werden:

Welchen Beruf üben Sie aus?
Wie sieht Ihr Arbeitsalltag tatsächlich aus?
Wie hoch ist Ihr Einkommen?
Welche laufenden Verpflichtungen bestehen?
Welche gesundheitliche Ausgangslage besteht?
Welcher Leistungsumfang ist gewünscht?
Welche Absicherung soll langfristig bezahlbar bleiben?

Dann kann geprüft werden, welche Lösung sinnvoll aufgebaut werden kann.

ZUSAMMENSPIEL

Berufsunfähigkeit und Grundfähigkeit hängen zusammen – leisten aber nach unterschiedlichen Regeln.

Bei SIGNAL IDUNA sind Berufsunfähigkeits- und Grundfähigkeitsschutz eigenständige Absicherungswege. Die Grundfähigkeitsversicherung kann mit der EXKLUSIV-Option jedoch unter bestimmten Voraussetzungen einen späteren Wechsel in eine Berufsunfähigkeitsversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung ermöglichen.

BERUFSUNFÄHIGKEIT

SI WorkLife EXKLUSIV und EXKLUSIV-PLUS

Die aktuelle öffentliche Produktseite beschreibt die volle vereinbarte BU-Rente ab einem Grad von 50 Prozent, wenn die Berufsunfähigkeit voraussichtlich mindestens sechs Monate besteht. Ein Wechsel in einen nur abstrakt denkbaren anderen Beruf wird nicht verlangt. Eine tatsächlich ausgeübte andere, vergleichbare Tätigkeit kann nach den Bedingungen relevant sein.

Ausbaugarantie, optionale Beitragsdynamik und je nach Variante weitere Bausteine sollen Anpassungen an Lebensveränderungen ermöglichen.

GRUNDFÄHIGKEIT

SI WorkLife KOMFORT und KOMFORT-PLUS

Die öffentliche Produktseite beschreibt eine monatliche Rente, wenn eine versicherte Grundfähigkeit für den vertraglich vorgesehenen Zeitraum verloren ist. KOMFORT-PLUS schließen zusätzliche definierte Fähigkeiten und eine Infektionsklausel ein.

Für beide Varianten kann unter Voraussetzungen eine EXKLUSIV-Option vereinbart werden. Sie eröffnet einen späteren Wechsel in eine Berufsunfähigkeitsversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung innerhalb der vorgesehenen Alters- und Vertragsgrenzen.

Wichtig: Diese öffentlich beschriebene Verbindung ist ein bedingtes späteres Umtauschrecht. Sie bedeutet weder eine automatische doppelte Leistung noch, dass Grundfähigkeit immer dann zahlt, wenn keine BU-Leistung entsteht. Eine gleichzeitig gewünschte Absicherung beider Risiken muss konkret nach Tarif und Bedingungen geprüft werden.

PREIS & LEISTUNG

20 Euro weniger helfen Ihnen nicht,
wenn der Leistungsauslöser nicht zu Ihrem Risiko passt.

Ein niedriger Beitrag ist angenehm. Wichtiger ist zuerst die konkrete Frage: Was muss passieren, damit der Vertrag leistet?

Leistungsauslöser
Versicherte Höhe
Leistungsdauer
Bedingungen
Danach erst kommt der Beitrag.

RENTENHÖHE

Die Rentenhöhe sollte zu Ihrem Leben passen.

Zur Orientierung gehören laufende Lebenshaltungskosten, Miete oder Immobilienfinanzierung, Familie, Versicherungsbeiträge, Altersvorsorge, sonstige regelmäßige Verpflichtungen und bereits vorhandene Leistungen.

Eine Absicherung, die im Ernstfall nur einen kleinen Teil Ihrer laufenden Kosten ersetzt, löst das eigentliche Problem möglicherweise nicht.

LEISTUNGSDAUER

Nicht nur die Höhe zählt.
Auch das Ende des Vertrags.

Wenn Einkommen bis zum Ruhestand benötigt wird, sollte geprüft werden, wie lange der Versicherungsschutz tatsächlich bestehen soll. Ein Vertrag, der deutlich früher endet als die geplante Erwerbsphase, kann eine neue Lücke schaffen.

VOR DEM ANTRAG

Gesundheitsfragen sauber klären.
Nicht schnell abhaken.

Frühere Erkrankungen, Beschwerden und Behandlungen können Einfluss auf Versicherbarkeit und Vertragsbedingungen haben.

Gesundheitsdaten gehören nicht in ein allgemeines Website- oder Kontaktformular.

  • Fragen vollständig lesen
  • abgefragte Zeiträume beachten
  • nichts raten
  • bei Unklarheiten Unterlagen prüfen
  • keinen vorschnellen Antrag stellen

BERUF & TÄTIGKEIT

Nicht nur Ihre Berufsbezeichnung zählt.

Zwei Menschen mit derselben Berufsbezeichnung können im Alltag unterschiedliche Tätigkeiten ausüben.

  • Körperlicher Anteil
  • Büroanteil
  • Personalverantwortung
  • Reisetätigkeit
  • handwerkliche Aufgaben
  • Arbeitsorganisation

Diese Punkte können beeinflussen, wie Ihr Beruf im Antrag bewertet und der Beitrag kalkuliert wird.

FLEXIBILITÄT

Ihr Einkommen bleibt wahrscheinlich nicht 30 Jahre gleich.

Karriere, Selbstständigkeit, Immobilienfinanzierung, Familie oder höhere Lebenshaltungskosten können dazu führen, dass eine einmal gewählte Absicherung später nicht mehr reicht.

  • Wann ist eine Erhöhung möglich?
  • Welche Ereignisse erlauben Nachversicherung?
  • Welche Grenzen gelten?
  • Können Dynamiken vereinbart werden?

STAATLICHE ABSICHERUNG

Es gibt staatliche Absicherung.
Aber sie beantwortet eine andere Frage.

Bei Arbeitnehmern kann unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf gesetzliche Erwerbsminderungsrente bestehen. Sie beurteilt das Leistungsvermögen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und nicht einfach dieselbe Frage wie eine private Berufsunfähigkeitsversicherung.

Erwerbsminderung ist nicht Berufsunfähigkeit.

Die Deutsche Rentenversicherung unterscheidet nach dem zeitlichen Leistungsvermögen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Für einen Anspruch müssen zusätzlich versicherungsrechtliche Voraussetzungen erfüllt sein. Eine pauschale Aussage über Anspruch oder Höhe wäre deshalb falsch.

BEAMTE

Beamter?
Dann reicht diese Betrachtung allein nicht.

Für Beamte muss zusätzlich die Dienstunfähigkeit betrachtet werden. Beamtenstatus, Dienstjahre, beamtenrechtliche Versorgung, Dienstherr und bei Polizei oder Vollzug eine besondere Dienstunfähigkeit spielen dabei eine Rolle.

DIENSTUNFÄHIGKEIT FÜR BEAMTE

VOR DER ENTSCHEIDUNG

Diese fünf Fragen sollten Sie beantworten können.

Wie viel Einkommen müsste im Ernstfall ersetzt werden?
Was soll die Leistung auslösen: berufliche Einschränkung, Verlust definierter Fähigkeiten oder eine Kombination?
Wie lange brauchen Sie den Schutz?
Welche gesundheitliche Ausgangslage besteht?
Kann der Schutz später mit Einkommen und Leben mitwachsen?
Erst danach lohnt sich der konkrete Tarifvergleich.

HÄUFIGE FRAGEN

Häufige Fragen zur Arbeitskraftabsicherung

Was ist der Unterschied zwischen Berufsunfähigkeit und Grundfähigkeit?

Berufsunfähigkeit beurteilt die gesundheitlich bedingten Auswirkungen auf Ihren konkreten Beruf. Grundfähigkeit knüpft an den vertraglich definierten Verlust bestimmter Fähigkeiten an.

Ist Grundfähigkeit einfach eine günstigere Berufsunfähigkeitsversicherung?

Nein. Beide haben unterschiedliche Leistungsauslöser. Beitrag und Leistungsumfang lassen sich deshalb nicht sinnvoll nur über „günstiger“ oder „teurer“ vergleichen.

Kann man Berufsunfähigkeit und Grundfähigkeit kombinieren?

Beide Risiken können gemeinsam betrachtet werden. Öffentlich beschreibt SIGNAL IDUNA eigenständige BU- und Grundfähigkeitstarife sowie bei Grundfähigkeit eine optionale spätere Umwandlung in BU unter Voraussetzungen. Eine automatische Doppel- oder Ersatzleistung folgt daraus nicht.

Wann gilt man bei SIGNAL IDUNA als berufsunfähig?

Die aktuelle öffentliche Produktseite nennt mindestens 50 Prozent Berufsunfähigkeit und einen voraussichtlichen Zeitraum von mindestens sechs Monaten. Maßgeblich sind die konkreten Bedingungen des gewählten Tarifs.

Was passiert, wenn ich meinen Beruf wechsle?

Für eine spätere Leistungsprüfung ist grundsätzlich die zuletzt konkret ausgeübte Tätigkeit wichtig. Tarifregeln und mögliche Auswirkungen auf Beitrag oder Berufsgruppe sollten beim Wechsel geprüft werden.

Wie hoch sollte meine Absicherung sein?

Sie sollte sich an tatsächlichen laufenden Kosten, Verpflichtungen und bereits vorhandenen Leistungen orientieren. Eine pauschale Prozentzahl passt nicht zu jeder Situation.

Was passiert bei Vorerkrankungen?

Gesundheitsfragen und die abgefragten Zeiträume müssen vollständig und korrekt beantwortet werden. Je nach Ausgangslage können normale Annahme, Zuschläge, Ausschlüsse, Zurückstellung oder Ablehnung möglich sein.

Reicht die gesetzliche Erwerbsminderungsrente?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Sie folgt einer anderen Leistungslogik als private Berufsunfähigkeit und setzt versicherungsrechtliche sowie medizinische Voraussetzungen voraus.

NÄCHSTER SCHRITT

Sie möchten wissen, welche Absicherung zu Ihrem Beruf passt?

Dann schauen wir zuerst auf Beruf, Einkommen, bestehende Absicherung und Ihre Ausgangslage. Danach lässt sich klären, ob eher der konkrete Beruf oder definierte Grundfähigkeiten im Mittelpunkt des Schutzes stehen sollten.

Jörg Semdner

Generalagentur der SIGNAL IDUNA

Seit über 25 Jahren in der Versicherungsbranche.
Seit 2009 für SIGNAL IDUNA tätig.

Mobil: +49 172 325 98 14
WhatsApp: 030 92364413
E-Mail: info@joergsemdner.de
Web: joergsemdner.de

Stand September 2026

Verwendet wurden aktuelle öffentliche Produktinformationen und Bedingungen der SIGNAL IDUNA sowie Informationen der Deutschen Rentenversicherung. Maßgeblich sind die jeweils aktuellen Versicherungsbedingungen und gesetzlichen Regelungen.